Ein Umzug

Gucken kann man schon mal und neue Artikel hoste ich nur noch auf der neuen Seite, weil alles andere unnötige Arbeit bedeuten würde.

http://canroxx.de/lupus/wordpress/

Ich krieg (hoffentlich) noch ein eigenes Logo und wollte noch die Farben und Überschriften teilweise ändern, mal sehen wie es am Ende wird. Kommentare und der sonstige Aufbau funktionieren ja schon mal ;)

Wer will kann ja seine Meinung in einem Kommentar hinterlassen!

Heimfahrt auf die Molchoart

Ich sitze gerade im Zug, auf dem weg vom Familienbesuch im schönen Hamburg nach Hause im erträglichen Bremen.

Und ich hab meinen Spaß! Als Soziologiestudent bin ich dazu aber auch irgendwie verpflichtet, sonst hätte ich das Fach verfehlt. Vielleicht hab ich das sogar und Psychologie wäre bessere gewesen. Verfluchte Noten.

Überall Menschen die sich normal, menschlich oder abnormal verhalten bzw. derart handeln. Unmenschliches  Verhalten oder Handeln hab ich heute bisher nicht beobachtet. Zum Glück, denn auf Konflikte mit anderen oder mir selber bin ich heute nicht aus, beobachten macht mir mehr Spaß.

Leider scheinen meine Mitreisenden das nicht zu wissen. Meine mühsam mit Taschen auf den beiden gegenüberliegenden Plätzen errichtete Schutzmauer gegen Interaktionszwänge wird just von einer Frau torpediert, die, die auf ihre Frage nach freien Plätzen folgende, genuschelte Antwort und anschließende Platzdeblockierung wohl nicht deuten kann und noch mal nachfragt. Nun sitzt sie da, schlürft ihren Kaffee und hat sich ihrerseits hinter einem Schutzwall aus Zeitungspapier versteckt, ganz so wie die meisten anderen (Mit)Reisenden sich von ihrer Umwelt abkapseln. Huhu! *grins*

Überall sieht man deutliche Körpersprache, die jedem zufälligen Beobachter signalisiert, dass man nichts mit seinen Gegenüber zu tun hat und möglichst auch nicht haben will.

Seien die Mittel der Körpersprache nun verschränkte Arme, geschlossene Augen, möglichst hochgehaltene Zeitungen, Taschen auf benachbarten freien Plätzen oder überschlagene Beine die das Körperzentrum unbewusst vom Gegenüber wegdrehen.

Und ich sitze hier, mal breitbeinig, mal grinsend, mal finster schauend, mal Füße hochlegend. Und die Tatsache dass ich mir der verschiedenen Signale, Ursachen und Wirkungen bewusst bin, macht mich wohl zu einem ziemlich manipulativen Arschloch.

Es tut mir leid! Aber das ist nun mal besser als jede Folge von BigBrother und Co! Selten genug gibt es Fälle wo sich zwei Personen unbekannter Weise gegenüber sitzen und sich so offensichtlich sympathisch sind, dass man schreien möchte „Oh Mann! Sie steht auf dich! Haaallooo!“

Wenigstens bin ich nicht wieder so unterwegs wie auf der Hinfahrt. Da saß ich in einem Auto (als Beifahrer!) und hab mit einem Narrenhut auf dem Kopf vorbeiziehenden Autofahrern schelmisch zugewunken. Sehr zu empfehlen. Die Gesichtausdruckspalette des Durchschnittsautobahnverschleißers ist bemerkenswert.

Und wer die Verbindung zum Titel sucht, die findet sich im ganzen Text.

Einen guten Abend wünscht Jester Molcho Lupus

Musik, Websides, Frieden und Unruhe

In den letzten Tagen fehlte mir irgendwie der letzte Kick um was aus der Ideenkiste für einen neuen Artikel zu ziehen und auch irgendwie die Zeit.

Ich möchte deshalb nur kurz darauf hinweisen, dass Eluveitie seit dem 19.02 ein neues Album draußen haben, was derzeit bei mir rauf und runter läuft. Wie im Wiki zu lesen, bekommt man beim Reinhöhren Paganmetal um die Ohren gedroschen. Zum neuen Album Everything remains as it never was fällt mir vornehmlich ein, dass es vom Gesang her männer- und – zumindest gefühlt – streicherlastiger als Spirit und Slania ist. Ansonsten ist das sowieso Geschmackssache.

Außerdem nutze ich meine Semesterferien, wie aus den Schulferien gewohnt, hauptsächlich zum Gammeln, hab mich jetzt aber aufgerafft um meinen Blog etwas pompöser zu präsentieren und bastel daher an einer kleinen Webside rum. Mal gucken ob und wann’s was wird.

Tjo und der Frieden ergibt sich aus der Faulheit, ich hab gerade schlichtweg keine Lust Etwas oder Jemanden zu hassen ;)

Aber da mich das gleichzeitig etwas unruhig macht, kommt das sicherlich wieder.

Wer übrigens tolle Links oder selber einen Blog hat zum späteren einbinden auf der neuen Page, lasst mir das doch einfach als Comment da oder schreibt mir!

Afk, gammeln.

Arschlöcher, Assis und andere Jecken

Ich hab mir Gedanken gemacht, wie ich den Blog interessanter gestalten könnte. Eine Idee wäre, wöchentlich einen Preis zu vergeben. So in der Art von „das Arschloch der Woche“. Aber ich fand das zu undifferenziert. Immerhin gibt’s nicht nur schlechte Arschlöcher, sondern auch gute Arschlöcher.

Wikipedia sagt: Das Schimpfwort hat keine genau abgrenzbare Bedeutung: Meistens werden damit Menschen bezeichnet, die als sich selbst erhöhend und dadurch andere kränkend gesehen werden.

Danach sind also Eltern, Kinder, Rentner, Dieter Bohlen, Bushido, Guido Westerwelle, ich, Beamte im öffentliche Dienst und Talcott Parsons schon mal Arschlöcher. Schäuble wäre nach der Definition schon mal kein Arschloch. Der kann sich nämlich nicht ohne Hilfe über Andere erheben. Weder physisch noch psychisch. Ein gutes Arschloch ist auch Serdan Somuncu. Der Mann ist provokativer und kreativer als ich jemals sein könnte. Und das Beste/Traurigste: Er hat Recht.

Jetzt schreit die gepeinigte Masse auf, „Müssen wir uns jetzt immer überlegen wen wir Arschloch nennen und wen nicht? Keine spontan-unpassende Fäkalsprache mehr?“ Aber nein. Ist doch eigentlich toll. Man könnte so gut wie jeden Arschloch nennen. Aber im Sprachgebrauch und der Mentalität ist es nun mal mit einem Novum verbunden und strafbar. Wenn man zu 99% straffrei davon kommen will, kann ich nur empfehlen das Altenglische Wort Aerslinger zu benutzen. Meint das gleiche, kennt in den bildungsfernen Schichten – verzeihung, Proletariat – äh will sagen Prekariat – keiner und in der Bourgeoisie – verzeihung meine inzestgeplagte Eliteschicht – wahrscheinlich auch niemand.

Wo wir schon beim Thema Prekariat sind: Der Teil der sich das Hirn scheinbar durch lösen des Bügels in der Achterbahn bei Kopfstand zwangsneutralisiert hat, taucht ja jetzt immer öfter im Fernsehen auf. Wenn man früher Scheiße fliegen sehen wollte, ist man dafür in den Zoo gegangen oder hat um 12 Britt geguckt. Heute kann man die zur besten Sendezeit in Freilandhaltung beobachten.

Jennifer ist 15 und schwanger. Ihr Freund Jason-Justin plärte auf die Frage was er davon halte: „Ich könnte schwörn, isch hab die noch nisch angefasst alla. Aber isch bin schon heftig im po tenter Küsser ehy.“ Jennifers kurzer, unsicherer Blick in die Richtung seines Homies Jerom ist ihm zum Glück entgangen.

Meine persönliche Vermutung ist ja, dass das Format der Zukunft der Dog-hug-climbing Contest ist. Da wird so ein Quotenassikanake dann Rücken an Rücken mit einem ausgehungerten, arischen Schäferhund (Das Format muss ja möglichst viele Menschen anspreche)  zusammen gebunden und muss dann mit Kottlets behangen an seiner fetten Assikanakenstatistenschwester hochklettern, an deren vermutlichem Kopfende Kai Pflaume mit der Finalen Frage auf ihn wartet: „Also Jason-San Diego-Mohammed-Muhammed, deine alles entscheidende Frage: Was ist 31+2?“ Wenn dieses degenerierte Evolutionswunder es dann schafft für 10 Sekunden mit den Deine-Mudda Witzen aufzuhören, wiedererwarten die 2. Klasse geschafft hat oder sich erinnert, dass das der Anzahl seiner letzten Monat in der Wolfgang Schäuble Jugendvollzugsanstalt verbrachten Tage + die anschließenden, von seiner Mutter brutal aufgezwungenen 2 Tage Hausarrest entspricht, was für ihn einer heterosexuellen Abstinenz von 33 Tagen gleichkommt und er es in Anschluss an diese schier gewaltige Transferleistung schafft, dies zu artikulieren, dann, ja dann hat er sich die ausgelobten 20 Euro + Mc King Gutscheine auch retlich verdient. *Luft hol*

Die Zeichen dafür stehen übrigens gut. Nicht zuletzt weil Rtl II nebem dem Austausch von körperlich verfallenen Subjekten jeglicher Geschlechtsspezifizierung jetzt in der Nachrichtensendung am Samstag die betroffene Bevölkerung mit dem Wochen-Rap-Blick anspricht.

In Haiti sterben die Menschen wie die Fliegen, scheiße Mann Leute, wir müssen zusammen den Hunger und die Krankheiten besiegen, ehy yo!

Übrigens ist momentan Karneval. Also wer in Unkenntnis der Herkunft einer Tradition besoffen umherirren will, muss nicht mehr bis zum nächsten Vatertag warten, hinaus in die Straßen ihr Jecken!

Kölle alaaf!

Ps.: Meine Rechtschreibung wird regelmäßig nachträglich nazifiziert. Danke Cpt. Ulla!

Jesters erster Tanzversuch

Es ist zum kotzen, jede Nullnummer darf seinen Hirnabfall ungefiltert in die Welt schiffen und das dann „Blog“ nennen. Und dann lamentieren sie über die Ungerechtigkeit der Welt, unterstützen den public voyeurismus auf/in/unter Haiti, heulen dass unsere Außenminsterin Guidorella kein Englisch kann, wir alle bald die Jalousien runterlassen müssen wenn der Iran Uran anreichert oder wollen einfach nur ihr neustes Foto von sich in ihren selbstgenähten Batman-Hotpants zeigen. Das ist so scheiße!

Ich will auch!

Tatsächlich hat man mir dazu geraten, ich wurde in letzter Zeit wohl wieder leicht lästig für die Menschen im unmittelbaren Einschlagsgebiet meiner verbalen und  fingergeborenen Entgleisungen. „Wir mussen die Juden ausrrrrotten!“ Nicht wahr Cpt. Ulla*?

Aber bevor ich mit Soetwas anfange, muss ich mich ja fragen „Will ich das? Wollen die Anderen das?“ Die Antwort ist „Wenn’s nicht zu anstrengend ist“ und ein klares „Nein!“, letzteres ist dann das ausschlaggebende Argument es auf jeden Fall zu tun.

In der Vorlesung zu den Grundbegriffen der Soziologie haben wir am Anfang des Semesters über die „Unausweichbarkeit der Anderen“ sinniert. Und da ich Leuten denen ich nicht ausweichen kann, bevorzugt mitten rein renne -  zumindest verbal – ist das Motivation genug die Antwort auf die erste Frage ausnahmsweise zu ignorieren.

Mal ab von der Tatsache, dass es eventuell sogar Spaß macht, Agressionen abbaut und der Ein oder Andere sich zu einem Kommentar hinreißen lässt, den man mit einem neuen Artikel bekriegen kann, der dann wieder kommentiert wird und den man dann….Waaaah!

Übrigens sollten Familien mit Hartz IV weniger und Singles mit Hartz IV mehr Geld für Dinge wie Kino und Puff bekommen. Sonst macht die soziale Ungleichheit doch kein Spaß mehr. Und so schönen Klausuren, wie die am Donnerstag geschriebene, fehlt dann schlichtweg die Basis. Wäre ja schrecklich.

Damit hab ich am Ende des Artikels wieder die Kurve bekommen, ich bin Arsch, aber ich hab politsch-aktuellen Bezug in meinem Blog.

Bis neulich.*

*1)/Sarkamus an

Aus Gründen der sozialen Gerechtigkeit habe ich den orginal Namen dieser dummen Rassistensau ausgetauscht

/Sarkasmus aus 

*2) Und ja die Floskel am Ende ist geklaut. Und? Verklagt mich! Wartet ab bis ich die bunten Textfarben finde!

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